08.03.2011

Haben Sie schon einmal etwas von Adbusting, LED-Throwie, Paste-Up oder Stencil gehört? Die alten und neuen Ausdrucksformen der Straßenkunst sind so bunt und vielfältig wie die Kunst selbst. Vor hunderten von Jahren wurde Kunst fast ausschließlich auf öffentlichen Plätzen und Straßen praktiziert. Nicht viele Künstler durften sich eines reichen Mäzens, Dienstherren oder Auftraggebers rühmen. Der freie “Gaukler” suchte die Öffentlichkeit, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Straßenkunst ist ein Sammelbegriff für Künstler, die sich im öffentlichen Raum darstellen - so die offizielle Definition. Als Haupteinnahmequelle der Straßenkünstler gilt das sogenannte Hutgeld. Zu den Straßenkünstlern gehören zum Beispiel folgende Gruppen:

 

- Gaukler,

- Artisten,

- Straßenmusiker,

- Comedians,

- Pantomimen,

- Zauberer,

- Stelzenläufer,

- Straßenmaler und

- Skulpteure.

Auch das moderne “Streetart” gehört dazu. Hier bedienen sich die Künstler verschiedenster Medien wie Marker, Kreide, Pinsel und Malerrollen, Sprühdosen, Aufkleber, Poster etc., um ihre Werke zu präsentieren. Der Spaß an der Sache und die Möglichkeit, ein größeres Umfeld auf kreative oder anarchistische Weise mitzugestalten, ist Motivation für viele Streetart-Worker. Sie bilden damit oft einen künstlerischen Gegenpol zur allgegenwärtigen Gebrauchsgrafik in der Werbung, aber natürlich ist auch die öffentliche Aufmerksamkeit sehr wichtig für die Künstler. Streetart wendet sich inhaltlich oft gegen Kapitalismus, Konsum und die öffentliche Ordnung. Jedoch verzichten die meisten Künstler bewusst auf eine spezielle Botschaft.

Allgemein wird der Arbeit der Straßenkünstler oft unterschätzt. Straßenkunst finden wir konzentriert auf bestimmten Straßenkünstlerfestivals. Bekannte Festivals dieser Art in Europa sind z. B. die Gauklerfeste in Berlin, Koblenz oder Feldkirch, Artisti di Strada in Ascona oder das Internationale Straßenkünstlerfestival in Villach. Zu den bekanntesten deutschen Straßenkünstlern gehören Superbuffo (Comedy), Dirty Fred (Jonglage), Marco Assmann (Straßenzauberei), Bernd Witthüser (Musik) und Jajko (Komik).

Tiere in der Kunst

Autor: Andrea
19.05.2010

Wohl einer bekanntesten Impressionisten Franz Marc malte oft Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Dabei versuchte er sie nicht so darzustellen, wie er sie selbst sah, sondern aus der Sicht der Tiere selbst. Im Laufe seines Künstlerlebens wurden die Tierbilder, wie auch andere, immer abstrakter. Statt Körperformen wählte er geometrische Formen und seine verwendeten Farben haben jede für sich eine eigene Eigenschaft.

Albrecht Dürer war bekannt für seine Hasen. Das Bild „Der junge Hase” ist neben den „Betenden Händen” wohl eines seiner bekanntesten Werke. Der Hase wird dabei nicht als Symbol dargestellt, sondern als eine Persönlichkeit. Weitere Beispiele sind die Bilder „Die heilige Familie mit den drei Hasen” und „Die Versuchung”.

Hasen und Kaninchen waren auch bei anderen Malern ein Thema. So bei Bertram, Martin Schongau, Paolo Uccello und bei der Künstlerin Paula Modersohn-Becker.

Aber nicht nur reale Tiere wurden zum Thema mancher Künstler, sondern auch tierisch anmutende Fabelwesen. Ägyptische und chinesische Maler befassten sich mit Fabelwesen und auch andere Künstler wie Hieronymus Bosch, Giovanni Bellini und William Blake. Sehr oft findet man das Einhorn als mystisches Fabelwesen aber auch menschliche Gestalten mit animalischen Gliedmaßen.

Diese Liste lässt sich mit beliebigen Tieren, ja sogar bis hin zu den Insekten fortführen. Das zeigt, dass Tiere in der Kunst einen hohen Stellenwert haben, oft auch als Symbol (Symbolismus). Bis zurück in die Steinzeit finden wir zahlreiche Bilder und Werke auf denen Tiere abgebildet sind.

Gerade wenn es um den Verkauf von sogenannten Trödel geht, ist es wichtig den tatsächlichen Wert zu kennen. Dazu bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten an. Ob es dabei um Gemälde, Porzellan, Erbstück oder Bücher handelt, all diese Dinge kann man von Experten schätzen lassen. Dabei hat man die Wahl zwischen einer reinen Schätzung, eine Kurzbewertung oder gleich eine Profi- Recherche. Das geht heutzutage schon per Internet. Dort kann man Fotos und alle bekannten Informationen des Objektes einschicken, bekommt Auskunft über den Experten und erteilt ihm die gewünschte Dienstleistung. Aber natürlich geht es in Dingen wie Kunst oder Antiquitäten unter Umständen um wertvolle Objekte.

Wenn es dabei um Kunst geht, hat sich Sotheby`s bewährt. Dieses Auktionshaus gibt es bereits seit 260 Jahren und ist auch in Deutschland vertreten. Die Büros sind in München, Hamburg, Köln und Frankfurt. Aber seit 2000 hat Sotheby`s, als erstes Auktionshaus im internationalen Bereich, auch Kunst im Internet versteigert. Hier werden die Kunstobjekte von einem Expertenteam kostenfrei geschätzt. Jetzt kann das Objekt in die richtige Kategorie aufgenommen werden. Vorab ist auch eine Einschätzung nach Fotos möglich. Der Kunde kann danach zusammen mit dem Expertenteam entschieden, ob es sinnvoll ist, das Objekt in einer internationalen Auktion vorzustellen.

Danach wird Versteigerungsort und der mögliche Termin vereinbart. Letztendlich werden aber die „richtigen” Fotografien von Sotheby`s selber gemacht und katalogisiert. Nach dem Verkauf werden dann Kostenauslagen und Kommission in Rechnung gestellt. Dabei wird abgesprochen, ob es einen Mindestpreis geben soll. Wird dieser nicht erreicht, muss das Objekt nicht verkauft werden.