Tiere in der Kunst

Autor: Andrea
19.05.2010

Wohl einer bekanntesten Impressionisten Franz Marc malte oft Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Dabei versuchte er sie nicht so darzustellen, wie er sie selbst sah, sondern aus der Sicht der Tiere selbst. Im Laufe seines Künstlerlebens wurden die Tierbilder, wie auch andere, immer abstrakter. Statt Körperformen wählte er geometrische Formen und seine verwendeten Farben haben jede für sich eine eigene Eigenschaft.

Albrecht Dürer war bekannt für seine Hasen. Das Bild „Der junge Hase” ist neben den „Betenden Händen” wohl eines seiner bekanntesten Werke. Der Hase wird dabei nicht als Symbol dargestellt, sondern als eine Persönlichkeit. Weitere Beispiele sind die Bilder „Die heilige Familie mit den drei Hasen” und „Die Versuchung”.

Hasen und Kaninchen waren auch bei anderen Malern ein Thema. So bei Bertram, Martin Schongau, Paolo Uccello und bei der Künstlerin Paula Modersohn-Becker.

Aber nicht nur reale Tiere wurden zum Thema mancher Künstler, sondern auch tierisch anmutende Fabelwesen. Ägyptische und chinesische Maler befassten sich mit Fabelwesen und auch andere Künstler wie Hieronymus Bosch, Giovanni Bellini und William Blake. Sehr oft findet man das Einhorn als mystisches Fabelwesen aber auch menschliche Gestalten mit animalischen Gliedmaßen.

Diese Liste lässt sich mit beliebigen Tieren, ja sogar bis hin zu den Insekten fortführen. Das zeigt, dass Tiere in der Kunst einen hohen Stellenwert haben, oft auch als Symbol (Symbolismus). Bis zurück in die Steinzeit finden wir zahlreiche Bilder und Werke auf denen Tiere abgebildet sind.

Franz Marc

Autor: Andrea
08.06.2009

Franz Marc ist wohl einer der bedeutesten Expressionisten des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1880 in München geboren und starb 1916 in Frankreich (Verdun). Schon sein Vater arbeitete als Kunstmaler.

Franz Marc war der Begründer der Künstlervereinigung „Der blaue Reiter”, der auch August Macke, Gabriele Münter, Wassiliy Kandinsky und andere bekannte Maler angehörte. Sie waren die Webbereiter der modernen Kunst, die sich 1911 lose zusammenschlossen und die Befreiung der erstarrten Traditionen der akademischen Malerei als Ziel hatten.

Seine Motive waren oft Tiere. Kühe, Pferde, Tiger, Katzen, Rinder und Rehe malte er auf seine unverwechselbare Weise. Beim Malen verwendete er bestimmte Farben, denen er weibliche oder männliche Eigenschaften zuschrieb. So steht Blau für das männliche Prinzip und gelb für das weibliche. Dm männlichen schrieb Marc Eigenschaften wie herb und geistig zu. Dem weiblichen Sanftheit, Heiterkeit und Sinnlichkeit.

Die Linien der Motive sind organisch rundlich. Er entwickelte seine Technik weiter, bis seine Werke keine Geraden mehr aufwiesen. Auch die Tiefe verschwand aus seinen Bildern und stattdessen weisen sie eine flächige Einheit auf, die vor allem dekorativen Charakter haben.

Die wohl wichtigsten Werke Marc sind das Gemälde „Blaues Pferd I” und „Blaues Pferd II”.

Nach seinem Tode wurde sein schriftlicher Nachlass 1973 vom Deutschen Kunstarchiv erworben. Darunter sind auch einige Zeichnungen und Aquarelle des Malers.

Werke von Franz Marc werden heute gern als Drucke für die moderne Wohnraumgestaltung verwendet.

Nach Meinung der Kunstexperten ist es Das Meisterwerk des Impressionismus, Marcs Bild „Turm der blauen Pferde“, welches seit 1945 verschollen ist. Man vermutet, dass es sich in einem Züricher Banksafe befindet. Das großformatige Werk entstand 1913 soll sich im Besitz der Erben befinden, so vermutet man.

Wegen seiner Bekanntheit hält man das Gemälde als unverkäuflich und sein Schätzwert geht in den zweistelligen Millionenbereich. Derzeit bemüht man sich um die Herausgabe des Bildes, was aber nicht bedeutet, dass es tatsächliche Hinweise über den Verbleib des Bildes gibt. Es könnte genauso gut in der Nachkriegszeit zerstört worden sein.

Franz Marc wurde 1880 in München geboren. Er starb 1916 bei Verdun in Frankreich. Er war Mitbegründer der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ und gilt als einer der wichtigsten Maler des deutschen Impressionismus. Größte Bekanntheit haben seine tierischen Motive wie die „Blauen Pferde“, „Der Tiger“ oder die „Gelbe Kuh“ erlangt. Er malte jedoch auch andere Motive ähnlich Monet, z.B. „Zwei Frauen am Berg“.

Franz Marc genoss eine naturalistische Ausbildung, wechselte aber zum Ausdruck und wendete verschiedene Techniken wie Aquarell, Ölfarben, Bleistift und Gouachen bei seinen Werken an. Er bevorzugte Tiere als Motive, weil er diese als Sinnbild für das Reine und Ursprüngliche hielt. Die verwendeten Farben haben ebenso eine besondere Bedeutung. Er setzte eigene Farbgesetze auf, bei denen blau für das Männliche, rot für das Gegenständliche und gelb für das Weibliche steht.