Kraft aus Farben

Autor: Andrea
17.06.2010

Farben messen wir Eigenschaften, ja sogar Bedeutungen zu. Farben können die Psyche beeinflussen und verändern unsere Stimmung. Farben können uns heiter stimmen oder beruhigen. Die Kraft, die von Farben ausgeht, fühlt die Malerin Flory Aerts instinktiv und überträgt diese auf ihre abstrakten Werke. Aus ihren Werken geht eine enorme Kraft aus, die durch die abstrakten Darstellungen noch intensiviert wird. Ihre Bilder berühren den Betrachter und ziehen diesen in ihren Bann.

Flory Aerts, die Mitglied der Königlichen Belgischen Vereinigung professioneller Künstler ist, setzt auf Kontraste. Sie verwendet zarte Farben zu dunklen Tönen und experimentiert mit Schattierungen. Für ihre Werke verwendet sie überwiegend quadratische Formate, welche die Wirkung ihrer Bilder noch unterstützt.

August Macke

Autor: Andrea
23.05.2008

Der rheinische Expressionist August Macke wurde 1887 in Mechede (Deutschland) geboren und fiel 1914 als Soldat in der Champagne.

Die meisten seiner Werke mit kräftiger Farbigkeit, drücken eine  positive Grundstimmung aus. Seine Hauptmotive waren Menschen in alltäglichen Situationen, beispielsweise bei einem Spaziergang oder Einkaufsbummel. Er konzentrierte sich eher auf den Gesamteindruck, als auf Details und man findet in seinen Bildern immer wieder kubistische Stilmerkmale. Er beschäftigte sich besonders mit der Raum- und Lichtwirkung der Farben, die er gekonnt einsetzte.

Vor seinem Tod unternahm Macke zusammen mit Paul Klee und Louis René Moilliet eine Reise nach Tunesien, bei der die weltbekannten Tunesienbilder entstanden. Die ungewohnten Lichtverhältnisse in Tunesien ließen ihn seine gesuchten Farben entwickeln und in farbenfrohe Aquarelle umsetzen. „Seligkeit der Farben” nannte er es. Später entstanden auch Werke in Öl, wie die Werke „Tunesische Landschaft” und „Türkisches Cafe”.

August Mackes künstlerisches Schaffen dauerte nur wenige Jahre, in denen er aber mehr als 500 Werke malte. Seine Bilder waren prägend für die zeitgenössische und moderne Stilrichtung, besonders seine Farbgebung und Bildgestaltung.

Die positive Grundstimmung Mackes macht sich in den Bildern „Frau mit Sonnenschirm vor dem Hutladen” und „Botanischer Garten” bemerkbar. Sein 1914 geschaffenes Werk „Abschied”, welches er kurz vor seinem Tod malte, zeigt jedoch eine düstere Stimmung.