Wie der Name schon besagt, ist ein Aquarell ein Bild, welches mit Wasser gemalt wird.
Aqua stammt aus dem lateinischen und bedeutet Wasser. Die Technik des Aquarell Malens ist eine der ältesten Maltechniken überhaupt. Schon die alten Höhlenmalereien wurden mit fein gemahlenen Farbstoffen aus unterschiedlichen Materialien und Wasser hergestellt.
Aus China kennt man schon ebenfalls aus sehr frühen Jahren, dass hier die Tusche mit Wasser vermischt wurde. Die heutige Technik der Aquarellmalerei kennt man erst aus dem Mittelalter. Ein Aquarellbild wird aus fein gemahlenen Pigmenten, welche mit einem Bindemittel gebunden werden, in der Regel Gummi Arabicum, und Wasser vermischt auf das Blatt aufgetragen. Dabei kann man die Farben auf der Palette mischen, aber auch auf dem Papier. Viele Anfänger sind der Meinung, dass ein Aquarell zu malen besonders einfach wäre, dies stimmt aber so nicht. Da man später keine Korrekturen vornehmen kann, muss das gewünschte Bild zuvor genau geplant werden. Zudem ist der Verlauf der Farben durch das Wasser nicht immer ganz einfach zu kontrollieren. Zu Anfang hielten große Künstler, wie beispielsweise Rembrandt, die Aquarellmalerei nicht für ein eigenständiges Bild, sondern sahen es als Vorstufe, quasi als Zeichnung, für die spätere Fertigung an.
Erst später, im 18. Jahrhundert, entwickelten sich die Aquarelle zu einer eigenständigen und anerkannten Kunstform. Berühmte Aquarellmaler waren unter anderem Albrecht Dürer, Emil Nolde oder August Macke.
Nach Meinung der Kunstexperten ist es Das Meisterwerk des Impressionismus, Marcs Bild „Turm der blauen Pferde“, welches seit 1945 verschollen ist. Man vermutet, dass es sich in einem Züricher Banksafe befindet. Das großformatige Werk entstand 1913 soll sich im Besitz der Erben befinden, so vermutet man.
Wegen seiner Bekanntheit hält man das Gemälde als unverkäuflich und sein Schätzwert geht in den zweistelligen Millionenbereich. Derzeit bemüht man sich um die Herausgabe des Bildes, was aber nicht bedeutet, dass es tatsächliche Hinweise über den Verbleib des Bildes gibt. Es könnte genauso gut in der Nachkriegszeit zerstört worden sein.
Franz Marc wurde 1880 in München geboren. Er starb 1916 bei Verdun in Frankreich. Er war Mitbegründer der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ und gilt als einer der wichtigsten Maler des deutschen Impressionismus. Größte Bekanntheit haben seine tierischen Motive wie die „Blauen Pferde“, „Der Tiger“ oder die „Gelbe Kuh“ erlangt. Er malte jedoch auch andere Motive ähnlich Monet, z.B. „Zwei Frauen am Berg“.
Franz Marc genoss eine naturalistische Ausbildung, wechselte aber zum Ausdruck und wendete verschiedene Techniken wie Aquarell, Ölfarben, Bleistift und Gouachen bei seinen Werken an. Er bevorzugte Tiere als Motive, weil er diese als Sinnbild für das Reine und Ursprüngliche hielt. Die verwendeten Farben haben ebenso eine besondere Bedeutung. Er setzte eigene Farbgesetze auf, bei denen blau für das Männliche, rot für das Gegenständliche und gelb für das Weibliche steht.