Monatsarchiv für August 2010

13.08.2010

So manche oder mancher hat wohl schön überlegt einen Malkurs zu besuchen. Malen und Zeichnen ist ein wunderbares Hobby und wer es kann, erhält oft die Bewunderung anderer Menschen.

So manchem ist das Talent in die Wiege gelegt, aber Malen und Zeichnen hat nicht nur mit Talent zu tun. Um die Bilder, die in Gedanken entstehen, auch auf Papier oder Leinwand umsetzen zu können, bracht man vor allem Kenntnisse über die verschiedenen Techniken. Es sind manchmal die kleinen Tricks und Kniffe, die einem fehlen um etwas so darzustellen, wie man es möchte.

Mal- und Zeichenkurse werden auch als Fernstudium angeboten. Der Vorteil ist, dass man seine Bilder zur Bewertung einsenden kann. Der Nachteil ist der oft hohe Preis, den man für ein Fernstudium zahlen muss.

Ein- bis mehrtägige Kurse von der VHS oder aber auch Kurse, die von freischaffenden Künstlern oftmals in Zeichenbedarfsläden abgehalten werden, sind da schon preisgünstiger. Der Vorteil ist, dass man auf Gleichgesinnte trifft und sofort ein Feedback und Hilfestellung beim Malen erhält. Nachteilig aber für alle, die kaum die Zeit dazu finden oder nicht auf Kommando kreativ sein können.

Völlig kostenlos sind hingegen kostenlose Malkurse im Internet. Dort werden in Schritt für Schritt-Anleitungen Techniken erklärt, die man leicht nachmachen kann. Auch sehr interessant sind Malkurs-Videos bei Youtube und anderen Anbietern. Unter den Stichwörtern wie „Aquarell”, „Acryl”, „Speedpainting” etc. findet man einige wunderbar aufbereitete Videos, die anschaulich erklären, wie ein Bild entsteht. Hier liegt der Vorteil auf der Hand. Diese Malkurse sind kostenlos und man kann sich jederzeit damit befassen, wenn man dazu Zeit und Lust findet. Nachteilig ist natürlich, dass man kein Feedback zu seinen Bildern erhält, aber dafür gibt es Communitys, wo man seine Bilder zum Austausch hochladen kann.

06.08.2010

Kunst als Motiv - so nennt sich die Ausstellung, die noch bis zum 3. Oktober im Kölner Museum Ludwig gezeigt wird.

Wie passen Picasso und Lichtenstein zusammen? Ja, es passt, denn Roy Lichtenstein hat in vielen seinen Werken nicht nur banale Alltagsgegenstände in comichafter Art auf die Leinwand gebannt, sondern sich auch mit der großen Kunstgeschichte auseinander gesetzt. Dieses besondere Arbeitsfeld des 1997 verstorbenen Pop-Art-Künstlers ist bisher nur wenig bekannt und soll durch diese Ausstellung näher ins Licht gerückt werden.

Bereits Anfang der 1960er Jahre veränderten sich die Werke Roy Lichtensteins. Nicht mehr nur Sujets verwendete er als Motive sondern auch Motive, die wie als hohe Kunst bezeichnen. Er beschäftigte sich mit dem Expressionismus, Futurismus, Stillleben, Art Deco und mit Künstlern wie Kirchner, Mondrian und Dali - dabei blieb er seiner Maltechnik, der Comic-Malerei treu. Mit seinen rund 100 Exponaten, die in der Ausstellung versammelt sind, zeigt Lichtenstein eine neue Sicht auf bekannte Motive.