Monatsarchiv für April 2009
Ob eine gelungene Urlaubsfotografie, das Hochzeitsfoto, ein Schnappschuss von den Kleinen oder eine professionelle Fotografie - es ist meist viel zu schade, diese auf dem PC im Datenchaos verschwinden zu lassen oder in einem Album einzukleben.
Besonders gelungene Fotos sollte man präsentieren und das kann man heute schon auf viele Weise machen. Entweder man lädt die Bilddateien in einen digitalen Fotorahmen oder man lässt sich davon ein Poster anfertigen. Mittlerweile ist es auch möglich, Fotos auf Leinwand drucken zu lassen. Besonders interessant sehen leicht veränderte Bilddateien aus, wenn man mit einem Bildprogramm die Ausgangsdatei künstlerisch gestaltet. So kann man mit wenigen Klicks aus einer Fotografie ein Ölbild erstellen oder es so erscheinen lassen, als wenn es in Acryl gemalt wurde.
Poster sollten auch entsprechend gerahmt werden. Je nach Art des Fotos sollte man den passenden Bilderrahmen aussuchen. Schwarz-Weiß-Fotos kommen beispielsweise in einem Silber- oder Alurahmen gut zur Geltung. Landschaftsbilder benötigen dagegen einen anderen Rahmen, der mit dem Motiv harmoniert, z.B. ein schöner Holzrahmen mit Profil. Porträtaufnahmen können je nach Stil auch in einen barocken alten Bilderrahmen gerahmt werden. Ist man sich unsicher, kann man sein Bild oder Poster auch professionell einrahmen lassen und so sicher gehen, die optimalste Rahmung zu erhalten. Neben dem Bilderrahmen ist auch das Passepartout ein wichtiges Element bei der Rahmung, welches nicht vernachlässigt werden sollte.
Künstler aller Richtungen und Fotografen haben durch das digitale Zeitalter und Internet sehr viel mehr Möglichkeiten, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, als früher. Virtuelle Galerien oder Ausstellungen, eigene Webseiten, Foto- und Kunst-Communitys machen es möglich.
Daneben lässt sich aber auch mit den eigenen Werken Geld verdienen und das ohne das Original veräußern zu müssen, beispielsweise mit einem Postershop. Große Anbieter stellen den interessierten Künstlern sogar eigene Postershops zur Verfügung, die dann auf der eigenen Homepage eingebunden werden können. Andere nehmen Werke mit in ihrem Programm auf.
Bei einem Verkauf eines Posters, erhält der Künstler eine festgelegte Provision.
Beim Anbieten seiner Werke als Poster sollte man darauf achten, dass die Datei gut druckbar ist - entweder als Scan oder digitale Fotografie. Eine Mindestpixelzahl ist Voraussetzung. Daneben eine hohe Qualität der Bilddatei, damit es sich auch im Großformat drucken lässt. Damit Werke in einem Postershop aufgenommen werden, sollten sie den Geschmack der Masse treffen und gut verkäuflich sein. Immer wieder beliebte Motive sind Blumen, mediterrane Bilder und abstrakte Malerei.
Einen eigenen Postershop sollte man gut bewerben, um damit erfolgreich zu sein zu können. Dabei helfen eine Suchmaschinenoptimierung und Werbung auf entsprechenden Kunst-Webseiten.
Postershops, die auch Werke unbekannter Künstler in ihrem Verkaufsprogramm aufnehmen, findet man durch eine gezielte Google-Suche.
Das Wort Pastell stammt aus dem italienischen und bedeutet „geformter Farbteig”. Bei der Pastellmalerei werden feine Pigmente auf einen Malgrund, meist spezielles raues Papier, aufgetragen. Die Haftung auf dem Papier ist recht schwach und die Werke bleiben daher sehr empfindlich gegen versehentlichen Abrieb. Beim Malen, bzw. Zeichnen wird die Farbe in Schichten aufgetragen und mit dem Finger, Papierwischer oder einem Pinsel verwischt.
Auf dem Papier lassen sich Pastellfarben untereinander gut vermischen. Dadurch ist es möglich, zarte Übergänge zu erreichen. Damit beim Malen die erste Farbschicht nicht wieder verwischt, kann diese mit einem Fixativ fixiert werden. Dann lässt sich die Farbe jedoch mit den nachfolgenden Aufträgen nicht mehr vermischen. Am Schluss wird noch einmal das komplette Bild mit einem Fixativ eingesprüht. Es ist jedoch zu beachten, dass sich die Farben dadurch verändern und ihre Leuchtkraft verlieren können, so dass viele Künstler auf einen Abschlussfixativ verzichten.
Entstanden ist die Pastellmalerei etwa im 15. Jahrhundert. Damals standen nur Rot, Schwarz und Weiß als Farben zur Verfügung. Im 17. Und 18. Jahrhundert war die Pastellmalerei eine beliebte Maltechnik, die vor Allem in der Portraitmalerei eingesetzt wurde.
Pastellkreiden werden aus Pigmenten und Bindemittel hergestellt. Das Bindemittel sorgt dafür, dass die Pigmente in Stiftforum gepresst werden können. Je nach Art des Bindemittels ändert sich auch die Härte der Kreiden.
Bei den Ölpastellen werden die Pigmente mit anderen Bindemitteln, wie Mineralwachsen, Mohnöl oder Bienenwachs versetzt. Beim Malen erscheint die Farbe cremig. Ölpastelle sind nicht wasserlöslich und im Gegensatz zu den Pastellkreiden, sehr viel schlechter mischbar. Der Vorteil der Ölpastellkreiden ist aber, dass diese auch auf glattem Papier gut haften.
Pastellbilder sollten bei der Rahmung in Bilderrahmen besonders vorsichtig behandelt werden. Ein dickes Passepartout schützt das Bild vor dem Kontakt mit dem Bilderrahmenglas.