Monatsarchiv für Februar 2009
Der gebürtige belgische Maler René Magritte, mit dem bürgerlichen Namen René François Ghislain Magritte wurde 1898 in Hennegau (Belgien) geboren. Im Alter von 12 Jahren begann er zu zeichnen und malen. Zwei Jahre später nahm sich seine Mutter, aus unbekannten Gründen, das Leben. Magritte fand ihre Leiche. Ein Jahr darauf, 1913, entstanden seine ersten Werke, die sehr an den Impressionismus angelehnt waren.
Von 1916-1918 studierte er an der Brüsseler Akademie der schönen Künste. Ab 1923 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Werbe- und Plakatzeichner. Sein Ziel war es, die Dinge nur noch mit ihren wichtigsten Details zu zeichnen. Erste feste Verträge erhielt er ab 1926 von der Galerie „Le Centaure”. Von 1927-1930 lebte und arbeitete Magritte in Paris und ließ sich dort von den Surrealisten inspirieren.
Als er 1930 nach Brüssel zurückkehrte, freundete er sich mit einige wichtigen Künstlern an, unter anderem auch mit Joan Miro und Salvadore Dali. 1967 fertigte er einige Skulpturen nach seinen Werken an. Kurz darauf verstarb er unerwartet an Krebs. Sein letztes Werk konnte er nicht mehr vollenden. Es stand bis 1986, dem Todesjahr seiner Frau, auf der Staffelei. Magritte verließ, bis auf die Zeit in Paris, kaum seine Heimat und führte ein sehr bürgerliches Leben.
Denk man an Pop-Art denkt man gleich an Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, aber auch an Jasper Johns, der zweifelsfrei einer der wichtigsten Künstler des amerikanischen Pop-Art ist. Seine Werke, oft Zielscheiben, Zahlen, Flaggen und Buchstaben waren der Grundstein für den amerikanischen Minimalismus.
Jasper Johns wurde 1930 in Augusta (Georgia) geboren. Mit 22 Jahren ließ er sich in New York nieder, um seinen Traum Künstler zu werden, wahr werden zu lassen. In New York traf er auf viele Künstler, wie z.B. Robert Rauschenberg und Merce Cunningham. Mit seinem Gemälde „Flag” erreichte er seinen Durchbruch als Künstler. Dieses Werk ist eine Collage, bei der Streifen aus Zeitungspapier schichtweise übermalt wurde. Zu seinen Arbeitsmaterialien zählen neben Papier auch Anstreicherlack und Wachsfarben. Die daraus entstehende Arbeitsweise wurde sein Markenzeichen.
1958 war für Johns ein wichtiges Jahr in seinem Künstlerleben. Seine Werke wurden nicht nur in der Galerie Leo Castelli in New York ausgestellt oder auf der Biennale in Venedig gezeigt, sondern das Museum of Modern Art kaufte gleich drei seiner Gemälde auf. Danach änderte Johns seinen Malstil und ging dazu über, dem Malprozess als solches mehr Gewicht beizumessen.
1960 ging Jasper Johns zur Druckgrafik über und erfand Neuerungen beim Siebdruckverfahren. 1980 änderte er wieder seinen Stil und seine Werke wurden figürlicher und realistischer.
Heute lebt und arbeitet Jasper Johns immer noch in New York.