Archiv für die Kategorie 'Tipps und Kreatives'
Die Impastotechnik - im Italienischen heißt Impasto wohl “Teig” - ist eine Maltechnik, bei der die Farben sehr dick aufgetragen werden. Hier arbeitet man mit Pinseln oder mit Malmessern, die wie Spachtel verwendet werden. Zusätzlich zur Ölfarbe verwendet die Impastotechnik auch Acrylfarbe, die erst 1960 entwickelt wurde. Schon alte Meister wie Rembrandt, Tizian und Vincent van Gogh arbeiteten oft mit dieser Methode. Dabei erscheint das Gemälde schon dreidimensional. Man sieht jeden Pinselstrich und jeden Messerabdruck des Künstlers. Gekonnt eingesetzt, kann dadurch der Lichteinfall für jede Falte eines Gewandes genutzt oder bestimmte Details nicht nur vor-, sondern auch abgehoben werden. Unterstützt wird dieser Effekt noch bei der Verwendung von Ölfarben, da sich diese beim Trocknen noch ausdehnen.
Man verwendet die Ölfarben beim Malen oft direkt aus der Tube. Die Farbe wird mit einem groben Pinsel fest auf den Untergrund gepresst oder mit einem Malermesser oder Spachtel auf die Leinwand aufgetragen. Mit der scharfen Kante verleiht man der Farbe Kontur oder kann diese auch abkratzen. Dazu wählt man als Malgrund eine grobe Leinwand wie Sackleinen oder sogar Segeltuch.
Für die beschriebene Spachteltechnik eignet sich Acrylfarbe besonders gut. Sie lässt sich grob auftragen und trocknet schnell. Hier sollte man nur darauf achten, dass die Schichten nicht allzu dick werden, da Acrylfarbe dann reißt. Auch bei der Verwendung von Ölfarben muss die eine Schicht erst trocknen, bevor die nächste aufgetragen kann. Im Vergleich zur Acrylfarbe würde das bei Ölfarben unter Umständen Wochen dauern.
Dieses “Übereinanderlegen” der Farbschichten bezeichnet man auch als Lasieren. Dabei wird die Lichtreflektion auch darüber beeinflusst, dass die oberste Lasur beispielsweise lichtdurchlässig ist, die darunter liegende jedoch nicht. Das Licht bricht sich mehrfach in dem Gemälde und erzeugt im Auge des Betrachters den Eindruck von Tiefe, Funkeln und Farbbrillanz.
Hobbymaler und Künstler haben es oft nicht einfach auf „Kollegen” zu treffen, um sich auszutauschen. Zwar kann man sich Künstlerbündnissen anschließen (wenn man angenommen wird) oder mal einen Künstler auf einer Vernissage treffen, aber die Möglichkeiten sind beschränkt.
Doch zum Glück gibt es das Internet. Künstler und auch Hobbymaler haben die Möglichkeit, sich auf diversen Plattformen auszutauschen, z.B. in Künstlerforen. Oft ist es möglich, dort seine Werke zum Diskutieren und Bewerten einzustellen. Auf diese Weise können viele neue Kontakte und auch Freundschaften geschlossen werden. Zudem bekommt man Hilfe und kann seinerseits seine Erfahrungen einbringen.
Weitere Plattformen wie Facebook, Myspace und Co sind ebenfalls beliebte Webseiten für Künstler, die Gleichgesinnte suchen. Hier kommt man auch leichter in Kontakt mit Galeristen und erhält häufig Einladungen zu aktuellen Ausstellungen. Daneben besteht die Möglichkeit, sich Gemeinschaftsausstellungen anzuschließen und bei ein bisschen Glück, sogar auf potenzielle Käufer zu treffen.
Wer seine Bilder verkaufen möchte, wird ebenfalls im Internet fündig. Verkaufsplattformen gibt es mittlerweile etliche, aber nicht jede bringt auch den erwünschten Erfolg, wenn die Betreiber ihre Webseite nicht genügend bewerben. Hier muss man also schauen und gut auswählen - sonst ist es vergebene Mühe, seine Bilder zu präsentieren.
Es ist also dank dem Internet recht leicht geworden, auf andere Künstler zu treffen, sich inspirieren zu lassen und sich und seine Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.
So manche oder mancher hat wohl schön überlegt einen Malkurs zu besuchen. Malen und Zeichnen ist ein wunderbares Hobby und wer es kann, erhält oft die Bewunderung anderer Menschen.
So manchem ist das Talent in die Wiege gelegt, aber Malen und Zeichnen hat nicht nur mit Talent zu tun. Um die Bilder, die in Gedanken entstehen, auch auf Papier oder Leinwand umsetzen zu können, bracht man vor allem Kenntnisse über die verschiedenen Techniken. Es sind manchmal die kleinen Tricks und Kniffe, die einem fehlen um etwas so darzustellen, wie man es möchte.
Mal- und Zeichenkurse werden auch als Fernstudium angeboten. Der Vorteil ist, dass man seine Bilder zur Bewertung einsenden kann. Der Nachteil ist der oft hohe Preis, den man für ein Fernstudium zahlen muss.
Ein- bis mehrtägige Kurse von der VHS oder aber auch Kurse, die von freischaffenden Künstlern oftmals in Zeichenbedarfsläden abgehalten werden, sind da schon preisgünstiger. Der Vorteil ist, dass man auf Gleichgesinnte trifft und sofort ein Feedback und Hilfestellung beim Malen erhält. Nachteilig aber für alle, die kaum die Zeit dazu finden oder nicht auf Kommando kreativ sein können.
Völlig kostenlos sind hingegen kostenlose Malkurse im Internet. Dort werden in Schritt für Schritt-Anleitungen Techniken erklärt, die man leicht nachmachen kann. Auch sehr interessant sind Malkurs-Videos bei Youtube und anderen Anbietern. Unter den Stichwörtern wie „Aquarell”, „Acryl”, „Speedpainting” etc. findet man einige wunderbar aufbereitete Videos, die anschaulich erklären, wie ein Bild entsteht. Hier liegt der Vorteil auf der Hand. Diese Malkurse sind kostenlos und man kann sich jederzeit damit befassen, wenn man dazu Zeit und Lust findet. Nachteilig ist natürlich, dass man kein Feedback zu seinen Bildern erhält, aber dafür gibt es Communitys, wo man seine Bilder zum Austausch hochladen kann.
Mit Hilfe der Collagetechnik können sowohl Bilder, als auch ganze Kunstwerke erschaffen werden. Diese Technik gehört zur Gruppe der „Bildenden Kunst” und zeichnet sich durch das Aufkleben verschiedenster Elemente aus, die dann ein neues Ganzes schaffen. Klassisch wäre das Aufkleben von Zeitungsschnipseln, was auch Kinder schon sehr gerne mögen. Aber auch Teile von Fotos oder buntem Papier eignen sich dazu. Die sogenannte Diacollage besteht vorwiegen aus Fotografien.
Definitionsmöglichkeit
Eine Definition über diese Technik verfasste 1962 Max Ernst. Er formulierte die Technik in etwa so: Zwei oder mehrere wesensfremde Realitäten treffen künstlich oder zufällig aufeinander und werden systematisch ausgebeutet. Auf ungeeigneter Ebene springt ein Funke der Poesie bei der Annäherung dieser Kunst über.
Andere Kunstrichtungen
Auch andere Kunstrichtungen wurden durch die Collagetechnik beeinflusst. Dazu gehören der Kubismus, der Dadaismus, Pop Art, der Surrealismus, der Situationsmus und der Fluxus. (Postmoderne) Das Urheberrecht dieser Technik ist nach wie vor umstritten. Das liegt an der „unfreien” und „freien” Bearbeitung. Bei der unfreien Bearbeitung muss erst die Genehmigung des Urhebers eingeholt werden, bei der freien Bearbeitung, die keinerlei Ähnlichkeit zum Original hat, ist das nicht mehr nötig, denn ein völlig neues Werk ist entstanden.
Collagen erstellen
Wer dazu keine Software nutzen, sondern lieber selber basteln möchte, braucht nicht mehr als einen Stapel Zeitschriften, einen Klebestift und eine Unterlage. Jetzt können jede Menge Fotos ausgeschnitten oder auch buntes Papier integriert werden, themenbezogen oder frei gestaltet. Auf jeden Fall kann man damit ein wunderschönes, sehr individuelles Geschenk zaubern. Hier werden der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.
Gerade wenn es um den Verkauf von sogenannten Trödel geht, ist es wichtig den tatsächlichen Wert zu kennen. Dazu bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten an. Ob es dabei um Gemälde, Porzellan, Erbstück oder Bücher handelt, all diese Dinge kann man von Experten schätzen lassen. Dabei hat man die Wahl zwischen einer reinen Schätzung, eine Kurzbewertung oder gleich eine Profi- Recherche. Das geht heutzutage schon per Internet. Dort kann man Fotos und alle bekannten Informationen des Objektes einschicken, bekommt Auskunft über den Experten und erteilt ihm die gewünschte Dienstleistung. Aber natürlich geht es in Dingen wie Kunst oder Antiquitäten unter Umständen um wertvolle Objekte.
Wenn es dabei um Kunst geht, hat sich Sotheby`s bewährt. Dieses Auktionshaus gibt es bereits seit 260 Jahren und ist auch in Deutschland vertreten. Die Büros sind in München, Hamburg, Köln und Frankfurt. Aber seit 2000 hat Sotheby`s, als erstes Auktionshaus im internationalen Bereich, auch Kunst im Internet versteigert. Hier werden die Kunstobjekte von einem Expertenteam kostenfrei geschätzt. Jetzt kann das Objekt in die richtige Kategorie aufgenommen werden. Vorab ist auch eine Einschätzung nach Fotos möglich. Der Kunde kann danach zusammen mit dem Expertenteam entschieden, ob es sinnvoll ist, das Objekt in einer internationalen Auktion vorzustellen.
Danach wird Versteigerungsort und der mögliche Termin vereinbart. Letztendlich werden aber die „richtigen” Fotografien von Sotheby`s selber gemacht und katalogisiert. Nach dem Verkauf werden dann Kostenauslagen und Kommission in Rechnung gestellt. Dabei wird abgesprochen, ob es einen Mindestpreis geben soll. Wird dieser nicht erreicht, muss das Objekt nicht verkauft werden.
…fertig ist das Mondgesicht. Jeder kennt diese kleine Spielerei aus der Kinderzeit, doch Zeichnen ist gar nicht sehr viel schwieriger. Für alle komplexen Formen, sei es das Gesicht eines Menschen oder der Körper eines Tieres, gibt es einfachere Formen aus denen dann das Bildmotiv herausgearbeitet wird. Nicht anders zeichneten bekannte Künstler wie Macke oder Marc.
Wer sich für das Zeichnen und Malen interessiert, der kann unzählige Malkurse bei der VHS, bei Fernschulen belegen oder an, von Künstlern angebotenen, workshops teilnehmen. Diese Kurse sind je nach dem aber recht teuer.
Günstiger kommt man mit im Internet angebotenen Mal- und Zeichenkursen weg, teilweise sogar völlig kostenfrei, wie bei dem Portal Drawspace.com.
Eine einfache Registrierung genügt und man kann gleich mit den ersten Lektionen loslegen. Die fertigen Übungen können dann in ein eigenes Album hochgeladen und anderen Usern gezeigt werden.
Allerdings werden dort alle Übungen auf Englisch beschrieben, doch auch wenn man der Englischen Sprache nicht mächtig ist, kann man anhand der Schritt-für-Schritt-Anleitungen leicht erkennen, was vermittelt werden soll.
Heute kommt einmal ein Tipp, was man mit einem gelungenen Foto machen kann. Natürlich kann man auch ein schönes Foto einfach in einem schönen Bilderrahmen einrahmen, es gibt jedoch auch noch kreativere Möglichkeiten, aus einem Foto etwas Besonderes zu machen.
Mit einem Bildbearbeitungsprogramm lässt sich ein Foto verfremden, beispielsweise als Ölgemälde, Pastellzeichnung, Acrylgemälde oder als Strichzeichnung. Was für welches Fotomotiv geeignet ist, muss man einmal ausprobieren. Dabei sollte man nicht vergessen, jeden Versuch einzeln unter anderer Dateibezeichnung abzuspeichern, um das Originalfoto zu erhalten.
Landschaftsbilder und Stillleben wirken sehr schön, wenn sie als Ölgemälde umgewandelt werden. Porträtaufnahmen können mit der Pastellzeichnungs-Funktion einen besonderen Touch erhalten. Schwarz-weiß Aufnahmen dagegen mögen auch als Strichzeichnung besonders gut wirken. Der Phantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt, wenn am Ende ein harmonisches Motiv dabei herauskommt. Solche veränderten Bilder kann man über Postershops auf Leinwand drucken lassen.
Geschenk-Tipp: Porträtaufnahmen oder Tierfotografien als Ölgemälde umwandeln und als Poster oder auf Leinwand drucken lassen. Besonders schön wirken auch Aufnahmen von Babys und Kleinkindern, wenn sie mit einem Weichzeichner bearbeitet werden. Solche Geschenke sind persönlich, individuell und machen garantiert Freude.
Ob eine gelungene Urlaubsfotografie, das Hochzeitsfoto, ein Schnappschuss von den Kleinen oder eine professionelle Fotografie - es ist meist viel zu schade, diese auf dem PC im Datenchaos verschwinden zu lassen oder in einem Album einzukleben.
Besonders gelungene Fotos sollte man präsentieren und das kann man heute schon auf viele Weise machen. Entweder man lädt die Bilddateien in einen digitalen Fotorahmen oder man lässt sich davon ein Poster anfertigen. Mittlerweile ist es auch möglich, Fotos auf Leinwand drucken zu lassen. Besonders interessant sehen leicht veränderte Bilddateien aus, wenn man mit einem Bildprogramm die Ausgangsdatei künstlerisch gestaltet. So kann man mit wenigen Klicks aus einer Fotografie ein Ölbild erstellen oder es so erscheinen lassen, als wenn es in Acryl gemalt wurde.
Poster sollten auch entsprechend gerahmt werden. Je nach Art des Fotos sollte man den passenden Bilderrahmen aussuchen. Schwarz-Weiß-Fotos kommen beispielsweise in einem Silber- oder Alurahmen gut zur Geltung. Landschaftsbilder benötigen dagegen einen anderen Rahmen, der mit dem Motiv harmoniert, z.B. ein schöner Holzrahmen mit Profil. Porträtaufnahmen können je nach Stil auch in einen barocken alten Bilderrahmen gerahmt werden. Ist man sich unsicher, kann man sein Bild oder Poster auch professionell einrahmen lassen und so sicher gehen, die optimalste Rahmung zu erhalten. Neben dem Bilderrahmen ist auch das Passepartout ein wichtiges Element bei der Rahmung, welches nicht vernachlässigt werden sollte.
Künstler aller Richtungen und Fotografen haben durch das digitale Zeitalter und Internet sehr viel mehr Möglichkeiten, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, als früher. Virtuelle Galerien oder Ausstellungen, eigene Webseiten, Foto- und Kunst-Communitys machen es möglich.
Daneben lässt sich aber auch mit den eigenen Werken Geld verdienen und das ohne das Original veräußern zu müssen, beispielsweise mit einem Postershop. Große Anbieter stellen den interessierten Künstlern sogar eigene Postershops zur Verfügung, die dann auf der eigenen Homepage eingebunden werden können. Andere nehmen Werke mit in ihrem Programm auf.
Bei einem Verkauf eines Posters, erhält der Künstler eine festgelegte Provision.
Beim Anbieten seiner Werke als Poster sollte man darauf achten, dass die Datei gut druckbar ist - entweder als Scan oder digitale Fotografie. Eine Mindestpixelzahl ist Voraussetzung. Daneben eine hohe Qualität der Bilddatei, damit es sich auch im Großformat drucken lässt. Damit Werke in einem Postershop aufgenommen werden, sollten sie den Geschmack der Masse treffen und gut verkäuflich sein. Immer wieder beliebte Motive sind Blumen, mediterrane Bilder und abstrakte Malerei.
Einen eigenen Postershop sollte man gut bewerben, um damit erfolgreich zu sein zu können. Dabei helfen eine Suchmaschinenoptimierung und Werbung auf entsprechenden Kunst-Webseiten.
Postershops, die auch Werke unbekannter Künstler in ihrem Verkaufsprogramm aufnehmen, findet man durch eine gezielte Google-Suche.
Die meisten beginnen zunächst mit einem Bleistift, woran nichts auszusetzen ist, jedoch kann man mit einem Bleistiftset, z.B. mit einem „Art-Set“, welches verschiedene Bleistiftstärken erhält schon viel mehr anfangen. Die Härtegrade sind entscheidend dafür, ob mit ihm dunkle oder hellere Schattierungen erreicht werden können. Bei einem „Art-Set“, welches sich sehr von einem „Graphic- oder Technikset unterscheidet, sind die Härtegrade von 2H bis 8B enthalten.
Wichtig ist es auch zu wissen, dass es große Qualitätsunterschiede gibt. Diese zeigen sich zumeist erstmals nach dem Anspitzen der Stifte. Billige Qualität erkennt man daran, dass ständig die Spitzen brechen. In Anbetracht wie lange die Bleistifte in der Regel halten, ist es angebracht, gleich von Anfang an qualitativ hochwertige Bleistifte anzuschaffen, so wird die Freude am Zeichnen auch nicht durch Materialfehler getrübt.
Schwungvollere und lebendigere Linien erhält man mit einem Bleistift, wenn man ihn mit einem Messer anstatt mit einem Anspitzer spitzt. Dies geht ähnlich wie das Schnitzen, wobei man immer von Körper weg in Richtung Bleistiftspitze hin schnitzt. „Von Körper weg“ ist dabei wichtig, falls man einmal abrutschen sollte. Statt normaler Bleistifte gibt es aber auch die Möglichkeit, verschieden starke Mienen in Bleistiftmienenhalter zu verwenden. Diese sind besonders für Unterwegs geeignet, da das Spitzen bei diesen wegfällt.