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Ein eindeutiges Merkmal wird man bei dieser Kunststilrichtung nicht finden. Dieser Stil entstand im Aufbruch der klassischen Moderne und entwickelte sich auch teils aus dem Symbolismus. Jugendstil oder Art Dekó verbindet Eleganz mit Formen, vorwiegend florale Formgebungen. In Verbindung mit hochwertigen Materialien steht der Jugendstil für Stärke und Sinnlichkeit.
Art Dekó ist die Abkürzung für Arts Décoratifs et Industriels Modernes, der Name einer Ausstellung in Paris 1925. Diese Ausstellung wurde von einigen französischen Künstlern initiiert, die 1001 die „Société des Artistes Décorateuers gründeten und diese Ausstellung ursprünglich schon für 1915 planten. Jedoch verzögerte sich diese wegen des 1. Weltkrieges um 10 Jahre.
Den Ursprung des Jugendstils oder Art Dekó lässt sich in der Gründung der Wiener Werkstätte finden, die 1903 stattfand. Gründungsmitglieder waren Josef Hoffmann, Fritz Wärndorfer und Kolomann Moser.
Jedoch wurde Paris Zentrum des Art Dekó oder dort auch Art Nouveau genannt. Innovative Modeentwürfe von den großen Modeschöpfern Jacques Doucet und Paul Poiret waren ebenfalls stilprägend. Sowie die bekannten großflächigen organischen und floralen Muster, die oft als Verzierungen an Gebrauchsgegenstände, Lampen, Möbel, Schmuck und auf Bildern zu finden sind. Die Bilder des Jugendstils wirken eher plakativ als realistisch, da bei ihnen Schatten fehlen.
Der mondäne Stil nahm durch den 2. Weltkrieg ein jähes Ende. Er entsprach danach nicht mehr der Stimmung der Bevölkerung.
In Übrigen wird der Art Dekó in England Modern Style und Style Liberty genannt.
Der Impressionismus verbreitete sich Ende des 19. Jahrhunderts aus Frankreich. Als Impressionismus bezeichnet man eine Stilrichtung der Malerei, dabei wurde nicht nur der Stil übernommen, sondern auch Teile der regionalen Bedingungen und Traditionen. Der Impressionismus wird auch als Wegweiser für die Moderne und Abstrakte Kunst angesehen.
Die Stilrichtung des Impressionismus bezog aber nicht nur auf die Malerei, sondern auch auf Musik und Literatur. Die bekanntesten Maler des Impressionismus sind Claude Monet, Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir. Darüber hinaus gab es natürlich noch eine Vielzahl anderer impressionistischer Maler. Monets Seerosen in Blautönen gehalten, findet man noch heute als Druck in zahlreichen Häusern. Bezeichnend für den Impressionismus, dass er sich keinerlei kunstakademischen Regeln verpflichtet fühlte. Im Impressionismus wurde die Farbe das Hauptgestaltungsmittel, weniger die Zeichenkunst. Deutlich hebt sich in den Bildern hervor, dass Licht eine wesentliche Rolle spielte und dazu diente, dem Bild seinen Charakter zu verleihen. Es wurden weniger Details gemalt, die Motive wirken schemenhaft, eher wie eine Skizze. Ein typischer Ausdruck dieser Bilder sind weiche und fließende Übergänge, einige Gemälde wirken träumerisch, in die Ferne blickend. Harte Konturen oder Farben wurden nicht genutzt, die Übergänge sind fließend und sehr weich. Die Stilrichtung der Malerei beeinflusste auch das künstlerische Leben, vor allem in Paris. Gemalt wurde viel in der freien Natur, es ging in den Motiven mehr um das was auch existent ist, statt den Phantasien der Künstler. Daraus entstanden wunderschöne Landschaftsbilder und Momentaufnahmen aus dem Leben.
Als Kubismus wird eine Stilrichtung in der modernen Malerei bezeichnet, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts weit verbreitet war. Sie schloss sich dem Spätimpressionismus an und hatte seinen Höhepunkt um 1914. Kubismus ist abgeleitet von dem Wort Cubus, was Würfel bedeutet. Würfel, Kegel, Kugel und Pyramiden finden sich in kubistischen Werken wieder. Gegenständliches geht ins Abstrakte über und Perspektiven werden neu angelegt. Man findet in den Werken facettierte prismatische Formen.
Der Kubismus wird in zwei Bereichen gegliedert, einmal in den analytischen Kubismus und in den synthetischen Kubismus. Erste kubistische Werke stammten von den Künstlern Georges Braque und Pablo Picasso. Weitere Vertreter waren unter anderem, Fernand Léger, Kasimir Malewitsch und Jeanne Rij-Rousseau.
Der Kubismus der in Frankreich begann, spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der modernen Kunst. Ein sehr bekanntes kubistisches Werk von Pablo Picasso ist Les Demoiselles d´Aviginion. Dieses bedeutsame Werk zeichnete den Weg der Entwicklung des Kubismus.
Kubismus lässt sich auch so verstehen, dass man versucht hat, auf eine Oberfläche sämtliche Ansichten eines Objektes zu vereinen. Man sieht also nicht nur das was man sehen könnte, sondern auch gleichzeitig die Seiten- und Rückansicht. Zudem werden Objekte in geometrische Formen gegliedert. Zum synthetischen Kubismus gehören auch Collagen. Echte Objekte wie Sand und Holz, die auf die Leinwand geklebt wurden, sollte eine plastische Sichtweise ermöglichen.